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Rasen richtig vertikutieren

Der Einsatz des Vertikutierers bedeutet für den Rasen zunächst Stress, da Halme, Stängel durchtrennt werden.
Vertikutieren Sie nur dann, sofern sich Rasenfilz gebildet hat. Rasenfilz sind abgestorbene Pflanzenteile, die sich zwischen dem Boden und der Grasnarbe ablagern. Diese Schicht stört den Wasserkreislauf und bildet einen optimalen Nährboden für Pilzkrankheiten. Ist diese Schicht auf 1 cm herangewachsen, erst dann ist es notwendig den Rasen zu vertikutieren. 

Nur gut gedüngten Rasen vertikutieren!

Die beste Zeit zum Vertikutieren ist von Ende April bis Mai. Aber bitte nur gut gedüngten Rasen vertikutieren, da der Rasen zur Ausbildung von neuen Seitentrieben angeregt werden soll. Diese gedeihen am besten, wenn die Rasenpflanze im vollen Wachstum steht.
Also der Rasen wird Ende März das erste Mal gedüngt und kann bis zum empfohlenen Zeitpunkt kräftig austreiben.

Vertikutieren Sie im Kreuz, d.h. die Fläche 1 x der Länge nach und 1 x quer. Besonders wichtig ist dabei, dass die Vertikutiermesser nicht in den Boden eindringen und die unterirdischen Ausläufer der Rasenpflanze zerstören.

Anschließend sollten Sie unbedingt mit ARENA GREEN BIO-Rasendünger düngen und den Rasen mit der wöchentlichen Wassergabe versorgen, um den Neuaustrieb anzuregen.  

Sind bei der Bearbeitung eventuell Lücken im Rasen entstanden, empfehlen wir diese mit der ZEHETBAUER Qualitätsrasenmischung nachzusäen.


Wird Ihr Rasen mittels eines Mähroboter gepflegt, bildet sich durch das Mulchen schneller eine Rasenfilzschicht. Dann kann diese Pflegemaßnahme Anfang September wiederholt werden. Aber wie gesagt, überprüfen Sie vorab, ob der Rasenfilz 1 cm dick ist.


Bitte beachten Sie unsere Hinweise!
Beim Vertikutieren können dem Rasen enorme Schäden zugeführt werden!
Wachstum von Fremdgräsern auf zerstörten Rasenflächen wäre die Folge!