|
Maulwürfe, Wühlmäuse - wer kennt sie nicht? Immerhin lassen sich diese Plagegeister durch Fallen und chemische Mittel vertreiben.
Schnecken Aber auch Schnecken und Insektenlarven setzen Ihrem Rasen zu: Vor allem in wenig genutzten und selten betretenen Rasen werden Wurzeln und oberirdische Pflanzenteile zu begehrten Leckerbissen.
Wiesenschnaken Zu den bekanntesten und häufigsten Schadinsekten zählen Tipula-Arten - besser bekannt als Wiesenschnaken. Von April bis Mai ernähren sie sich mit Vorliebe von unterirdischen Organen der Gräser oder bodennahen Sprossen und Blättern. Die Folge: Ganze Flächen werden strohgelb, sterben ab und hinterlassen kahle Stellen. Unser Tipp: Achten Sie auf größere Scharen von Krähen und Staren! Wo immer sie sich niederlassen und den Rasen abpicken, sind auch Wiesenschnakenschwärme nicht weit!
Auch Drahtwürmer, Engerlinge, Erdraupen (Larven verschiedener Eulen) und Mückenlarven sind natürliche „Feinde" eines gepflegten Rasens. Speziell die Larven der Gartenhaarmücke verursachen großflächige Schäden: Sie fressen dicht unter der Oberfläche! Die Folge: Dünne und unansehnliche Rasendecken, die sich schließlich zur Gänze abheben und aufrollen lassen!
Zu guter Letzt noch ein Problem, das sich allerdings nur indirekt bekämpfen lässt: Hunde-Urin! Das "kleine Geschäft" der Vierbeiner hinterlässt braune Flecken in Ihrem Rasen. Verhindern können Sie dies nur bei eingezäunten Rasenflächen.
|